Unsere Materialien


Baumwolle im Allgemeinen ist eine uralte Staudenpflanze, aus deren Samenhaaren bereits seit Jahrhunderten Textilfasern gewonnen werden. Sie ist die am häufigsten verwendete Naturfaser in der Textil- und Modebranche. Kein Wunder, denn Baumwolle ist angenehm weich auf der Haut, feuchtigkeitsregulierend, atmungsaktiv und eignet sich auch für Allergiker. Außerdem sind Stoffe aus 100% Baumwolle besonders langlebig und strapazierfähig. 
Warum haben wir uns aber nur auf Bio-Baumwolle konzentriert? Dafür gibt es vor allem zwei Gründe.

  1. Reguläre Baumwolle ist leider immer wieder wegen des Einsatzes von giftigen Chemikalien bei der industriellen Verarbeitung in den Negativschlagzeilen. Beim Anbau von Bio-Baumwolle dagegen ist es verboten chemische Pestizide, Dünge- oder Entlaubungsmittel sowie gentechnisch verändertes Saatgut zu nutzen. Somit ist durch unsere ausschließliche Verwendung von Bio-Baumwolle eine gesundheitliche Unbedenklichkeit für dich garantiert.
  2. Beim herkömmlichen Baumwollanbau und bei der Produktion von regulärer Baumwolle und Baumwollfasern wird sehr viel Wasser verbraucht. Im Vergleich dazu ist der Wasserverbrauch bei der Produktion von Bio-Baumwolle deutlich geringer. Darüber hinaus ist auch der Einsatz von Chemikalien bei konventioneller Baumwolle weder für dich, noch für die Umwelt oder für die Baumwollbauern gut. Die Einhaltung wichtiger Umweltschutzrichtlinien und die schonende Verarbeitung der Naturfaser ist nur bei der Herstellung von Bio-Baumwolle gewährleistet. Mit diesem Wissen über die Produktionsbedingungen für Mensch und Umwelt lässt es sich doch gleich viel besser entspannen, oder?

Aus diesen Gründen bestehen unsere Produkte ausschließlich aus Bio-Baumwolle. Ihr Komfort und ihre Langlebigkeit sollen sie zu deinen Lieblingsteilen machen, mit denen du ruhigen Gewissens deine Me-Time genießen kannst.

Wo werden unsere Produkte hergestellt?

Die Produktionsländer der Textilien sind Indien, Tanzania, Bangladesh und Pakistan. Alle unsere angebotenen Produkte werden unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt und sind zertifiziert. Der Druck findet in Deutschland statt. 

Warum produzieren wir nicht ausschließlich in der EU?

Produktionsländer in Asien und Afrika rufen erst einmal Skepsis hervor. Kann in solchen Ländern überhaupt fair produziert werden? Unsere klare Antwort dazu lautet: JA! Natürlich gibt es in diesen Ländern Fabriken, in denen Menschen unter unzumutbaren Bedingungen arbeiten und nicht fair entlohnt werden. Doch bestimmte Produktionsländer deswegen kategorisch abzulehnen kann das Problem nicht lösen. Um die Umstände in Ländern wie China, Indien oder Bangladesh zu verbessern, sollten Unternehmen in Fabriken herstellen lassen, die faire und umweltfreundliche Standards aufweisen. Gerade in Ländern, in denen soziale Missstände vorhanden sind, kann durch Mindeststandards etwas verändert werden. Das Ausweichen auf Produktionsländer in der EU hat stattdessen zur Folge, dass Arbeiter und Arbeiterinnen in Entwicklungsländern ihren Job verlieren. Es geht also nicht um das Land, wo etwas hergestellt wird, sondern um die Ethik des Unternehmens und die Bedingungen in den Fabriken, die z.B. durch die Nachfrage nach fair produzierten Waren auf lange Sicht verbessert werden können.

Zum Anderen existiert Ausbeutung und moderne Sklaverei nicht nur in Asien. Ausschlaggebend ist vor allem das Verhältnis zwischen Mindestlohn und dem Lohn, der die Existenz sichern kann. Die Clean Clothes Campaign hat auch in Ländern der EU ein deutliches Gefälle zwischen dem Mindestlohn und dem existenzsichernden Lohn festgestellt: So ist der Mindestlohn im Verhältnis zum existenzsichernden Lohn in Bulgarien, Mazedonien und Rumänien sogar niedriger als in China. In Moldavien und in der Ukraine ist er sogar niedriger als in Indonesien. "Made in Europe" bedeutet somit nicht gleich fair.